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Zum Hartlöten muss man mit höheren Temperaturen arbeiten und ein Spezielles Lot (Höherer Silberanteil für bessere Verarbeitung) mit Flussmittel verwenden.

Mann kann auch das sehr viel günstigere Messinglot verwenden, es ist aber deutlich schwerer den Lötvorgang abzuschließen und bietet sonst keine Vorteile.

Der Vorteil gegenüber dem Weichlöten, liegt in der härte der Lötstelle. Die Lötstelle hat annähernd die gleiche Härte wie das Messing und es sind somit auch nachträglich noch Verformungen (Korrekturbiegen) des Objektes möglich, ohne das die Lötstelle bricht.

Mit dem Hartlöten lassen dadurch auch Verbindungen herstellen mit großer Beanspruchung wie ein fein detaillierter Kranausleger, der schwere Lasten heben soll.

Um die Temperatur zu erreichen, die zum Hartlöten benötigt wird, reicht ein kleiner Propan-Gasbrenner z.B. von Proxxon aus.

Die Lötstelle muss mit Schmirgelpapier gereinigt  werden und mit Silberlot Flussmittel bestrichen werden.

Beide Lötobjekte sollten auf der Keramik Lötunterlage fixiert werden, damit sie nicht verrutschen. Danach wird die Lötstelle bis ca. 600 Grad erwärmt. Anhand des Flußmittels kann man erkennen wann die Temperatur erreicht ist. Gute Anbieter, geben hier einen Hinweis, wie das Flussmittel beim erreichen der Temperatur aussehen muss.

Beim erreichen der Temperatur, wird jetzt das Silberlot auf die Lötstelle gegeben. Das Silberlot sollte jetzt sehr dünn zwischen die beiden Lötobjekte verlaufen.

 

Etwas mehr Aufwand muss man in die Reinigung der Lötstelle stecken, da das Flussmittel sehr zäh ist, sich aber mit Zitronen auflösen lässt, kann man es in eine, wenn sich eine mechanische Reinigung als schwierig  erweist, in ein Zitronensäurebad legen.

 

Anbei ein Bild von einen selbst gebautem Scharnier mit Silberlot. Die Lötstelle ist kaum zu erkenne, weil das Lot nach dem Löten, fast die Farbe vom Messing annimmt.

 

Mit dem Hartlöten lässt sich auch VA – Strahl wunderbar löten.