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Um sein Modell detailgetreuer bauen zu können, nimmt man oft die Ätztechnik zu Hilfe.
Ich möchte hier keine umfassende Erklärung verfassen wie man ätzt, dass ist schon vielfach auf anderen Seiten beschrieben. Vielmehr möchte ich speziell auf die Möglichkeiten hinweisen und ein paar Beispiele zeigen.
Als ich vor der Endscheidung stand, kaufen oder selber machen, habe ich mich für das selbermachen entschieden, weil ich flexibler bin mit der Erstellung.

Funktionsweise:


Als erstes habe ich am PC mit CorelDraw (man benötigt ein Vektorprogramm) die Teile gezeichnet, die später als Ätzteil benötigt werden. Als Beispiel, siehe Bilder, habe ich die Tiefenmarkierung, das Symbol des Bugstrahlruders und die Befestigungsschaniere beim Hubschrauberarbeitsdeck für das Geländer erstellt. Hier müssen die Teile später noch gebogen werden.
Nach dem Zeichnen, habe ich die Zeichnung auf eine Folie gedruckt. Die Folie wird dann mit Tonerverdichter eingesprüht, um eine noch stärkere Lichtundurchlässigkeit zu erreichen.
Erfahrungen haben gezeigt, dass das Druckbild von HP um längen besser ist, als von Kyocera. Auch der Tonerverdichter erreicht bei HP eine fast undurchsichtige schwärze. Bei Koycera ist ein Unterschied kaum zu erkennen. Ich denke das liegt an den Keramikpartikel im Toner, die Kyo für seine Trommeln benötigt.

 

Aus einem Alterscanner habe ich die Technik ausgebaut und duch eine alte UV Höhenlampe ersetzt. Somit habe ich eine Belichtungsstation erhalten. Zusätzlich habe ich einen Timer mit Countdown Funktion eingebaut, sodass ich immer die optimale Belichtungszeit habe. (Wurde vorher ermittelt)

Nun wird das beschichtete Messing oder Neusilberblech mit dem Folien belichtet und anschließend in einer Kammer der selbstgebauten Ätzstation entwickelt.

Anschließend wird die entwickelte Platine, man kann jetzt die Teile auf der Platine erkennen, ins Ätzbad getaucht.

nach ca. einer 3/4 Stunde kann man die Teile bewundern und sie müssen dann nur noch vom Fotolach gesäubert werden.

 

Hier ein Namensschild und Trittbleche.

Die Trittbleche sollen sich in ein Prägestempel, damit sie den Originalen ähneln.